Emotionale Stabilität als Ökonomiefaktor
Aktuell las ich einen Bericht über die Perry-Vorschulstudie, eine Langzeitstudie in der die ökonomische Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung belegt wird: Emotionale Stabilität als Ökonomiefaktor. Letzlich gibt diese Studie weitere “Verkaufsargumente” für die kulturelle Bildung, die auf diese Weise auch im Wirtschaftsbereich eine stärkere Bedeutung erlangen kann.
Seit den 60ern widmet sich dieses Programm an Kinder aus benachteiligten Wohnvierteln in Amerika. Diese erhalten eine besondere Förderung außerhalb der Schule. Ziel war damals die Intelligenz zu steigern, das Ergebnis war eine Förderung der Persönlichkeit. Nachweislich mit positivem volkswirtschaftlichem Effekt: “Damit ergab sich eine Kosten-Nutzen-Relation von 7.16, d.h., jeder in das Programm investierte Dollar erbrachte im Endeffekt einen Gewinn von $7,16, was verglichen mit anderen Investitionen ein sehr gutes Ergebnis darstellt.” So schreibt dies Jacqueline Kempfer vom Institut für Kriminalwissenschaften. Nachzulesen hier: http://www.praeventionstag.de/nano.cms/dokumentation/details/128
Es lohnt sich das Porgramm und die spielpädagogischen Ansätze näher zu betrachten. Hinsichtlich des Themas Generationendialog gibt der Artikel darüberhinaus einige Anregungen. Laut Studie ist die emotionale Stabilität im Alter von 60 am höchsten und die Gewissenhaftigkeit nimmt ab einem Alter von 55 nochmals zu wobei allerdings die Offenheit für Erfahrungen abnimmt.
http://www.faz.net/artikel/C31364/erfolg-intelligenz-ist-nicht-alles-30466250.html